DIE GESCHICHTE VON DATÇA UND KNIDOS


Die historischen Funde auf der Halbinsel DATÇA reichen bis 2000 v.Chr. Im Zeitraum von 700 v.Chr. bis 600 v.Chr. lebten in mehr als 50 Ortschaften 80.000 bis 120.000 Personen. Die Halbinsel wurde erst von den Karern und nachfolgend von den Ägyptern, Hethitern, Skythen, Römern, Byzantinern, Seldschuken und den Ottomanen beherrscht.

Die wichtigsten Ansiedlungen auf der Halbinsel:

Knidos

Den Höhepunkt der Schönheit Datça's bilden die Ruinen von Knidos. Knidos, an der 42 KM von Datça entfernten Landzunge der Halbinsel ist eine der schönsten Städte der antiken Karien. Sie wurde von Dorern im 7. JH v.Chr. gegründet und bildete das Zentrum der Gemeinschaft mit Halikarnassos (Bodrum), Kos (Istanköy) und Kamiros, Ialissos und Lindos auf der Insel Rhodos.

Die Stadt wurde im 6. JH v.Chr. von Persern und 334 v.Chr. von dem großen Alexander erobert. Später gehörte die Stadt dem Königreich von Pergamon und wurde schließlich 129 v.Chr. zum asiatischen Teil des Römischen Reiches annektiert.

Zu Zeiten des Byzantinischen Reiches erlang die Stadt den Sitz eines Bistums. Da sie trotz zahlreiches Herscherwechsels keinen Brand und keine Zerstörungen erlitt, hat sie sich immer weiter entwickeln und bereichern können. Allerdings wurde sie im 7. JH von mehreren Erdbeben zerstört und verlassen.